Erlangen / Ansbach – Die Generalsanierung des Marie-Therese-Gymnasiums in Erlangen wurde mit der Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken 2025 gewürdigt. Die Auszeichnung honoriert den besonders sensiblen und zugleich zukunftsorientierten Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand des neobarocken Schulbaus.
Das zwischen 1908 und 1909 errichtete Gebäude besticht durch seine prägnante Fassadengliederung und eine charakteristische Dachlandschaft. Kernaufgabe der Sanierung war es, dieses historische Erbe zu bewahren und das gewachsene Gebäudekonglomerat behutsam an heutige Standards anzupassen. Trotz der Komplexität des Bauens im laufenden Schulbetrieb gelang es, Anforderungen an den Brandschutz, die Barrierefreiheit und energetische Sanierungsziele konsequent umzusetzen.
Durch präzise Bestandsarbeit und innovative Methoden konnten selbst empfindliche Oberflächen und historische Bauteile detailgetreu erhalten werden. Die Denkmalpflege wurde dabei nicht als Einschränkung, sondern als integraler Bestandteil des gesamten Gestaltungsprozesses begriffen.
Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit und die Bestätigung, dass Architektur im Bestand durch Sorgfalt und Innovation eine nachhaltige Zukunft erhält.
Projektdetails im Überblick:
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Projekt: Generalsanierung Marie-Therese-Gymnasium, Erlangen
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Auszeichnung: Denkmalprämierung Mittelfranken 2025
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Schwerpunkte: Denkmalschutz, Sanierung im laufenden Betrieb, energetische Ertüchtigung

